
Nur zwei Jahre vor Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs standen die USA und das Vereinigte Königreich erneut kurz vor einem Krieg; dem dritten in weniger als 100 Jahren. Ursachen waren ungeklärte Fragen über Oregon, ein Goldrausch in Kanada, und ein englisches Schwein, dass einen amerikanischen Kartoffelacker verwüstete.
Ein Grenzvertrag mit schwammigem Wortlaut, eine umstrittene Inselgruppe zwischen Vancouver Island und dem Washington Territory – und dann wühlt ein Berkshire-Schwein in einem Kartoffelbeet. Was nach Slapstick klingt, brachte 1859 tatsächlich Kanonen in Stellung und ließ zwei Imperien gefährlich nah aneinander geraten. In dieser Folge erzählen wir, wie aus einem Grenzstreit im Oregon Territory der legendäre „Schweinekrieg“ wurde – und die Rollen, die die Hudson’s Bay Company, Squatter’s Rights, ein eskalationsfreudige General Harney und ein gewisser Captain Pickett, der später noch sehr berühmt (und berüchtigt) werden sollte, in diesem Konflikt spielen sollten.
00:00 - Intro und Einleitung
01:49 - Der Streit ums Oregon Territory (1812-1848)
08:29 - Die britische Besiedlung von San Juan Island
10:13 - 1854: Ein erster "Grenzkonflikt"
13:56 - Der Frasier Canyon Gold Rush, und eine neue "Welle" US-amerikanischer Siedler
16:28 - 15.6.1859: Der Konflikt zwischen Lyman Cutler und Jim Griffin
19:54 - General William S. Harney und Captain George Pickett schalten sich ein
25:35 - Royal Navy gegen US-Militär: Gouverneur James Douglas eskaliert die Lage
27:04 - Captain Hornby und Counter-Admiral Baines (RN) vermittelm
31:06 - September 1859: Der Krieg verpufft...
32:28 - 1871: Endgültige Schlichtung unter deutscher Vermittlung
35:35 - Was wurde aus den beteiligten Offizieren?
38:07 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal
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